Zeit, um klar zu sehen und bewusst zu beginnen

Diese Seite lädt ein, stille und achtsame Momente zu entdecken       

Ein Moment auf der Burgbrücke
Es gibt seltene Augenblicke, in denen die Welt stillzustehen scheint. Auf der Burgbrücke des Klosters Burg Dinklage saß ich auf einer Bank, der Wind strich leicht durch mein Haar, die Sonne wärmte mein Gesicht, und das Wasser im Burggraben spiegelte das Licht. Alles um mich herum wirkte langsamer, ruhiger, klarer. Ich konnte einfach da sein, beobachten, fühlen-

Ein Lächeln in der Stille
Plötzlich hörte ich die quietschenden Sandalen einer Nonne. Dieses Geräusch klang wie ein kleines Konzert, und ich musste lachen – manchmal kann ein stiller Moment überraschend leicht sein.

Begegnungen, die berühren

Während meiner Zeit dort gab es viele kleine Momente voller Freude und Menschlichkeit. Einer der schönsten war, als eine Nonne einige Geflüchtete herzlich willkommen hieß. Da wurde mir klar: Man muss nicht immer alles perfekt planen, um innerlich ruhig und klar zu sein – manchmal reicht es, offen und aufmerksam zu bleiben.

Kleine Sinneseindrücke, große Wirkung
Auf meinen Spaziergängen nahm ich alles wahr, was den Kopf frei macht: das goldene Licht der Sonne auf den Blättern, der Duft von Blumen am Wegesrand, das Zwitschern der Vögel zwischen den Bäumen. Diese kleinen Sinneseindrücke zauberten mir ein warmes Lächeln ins Gesicht.

Stille, Licht, Ordnung
Ruhe, Struktur, Achtsamkeit

Jenseits des Gewöhnlichen

Kapitel in einer Tüte
Manchmal tragen Menschen ganze Kapitel ihres Lebens in einer Tüte mit sich. Diese hier war gefüllt mit ungeöffneten Briefen, manche noch vom letzten Jahr. Leise trat sie herein, schaute sich vorsichtig um und sagte: „Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.“

Ein Anfang am Tisch
Wir setzten uns an den Tisch. Ich holte Papier und Stift, und wir sortierten die Stapel: wichtig, erledigt, offen, doppelt, Müll. Stück für Stück lichtete sich das Durcheinander. Aus Fragezeichen wurden kleine Schritte, aus Erdrücktsein wuchs langsam Struktur – und mit ihr ein erstes Gefühl von Kontrolle.

Leichtigkeit im Blick
Nach knapp zwei Stunden atmete sie tief durch. „Ich hätte nie gedacht, dass sich das alles mal leicht anfühlen könnte“, sagte sie und lächelte zum ersten Mal.

Dort, wo meine Arbeit beginnt
Genau hier beginnt meine Arbeit: im Zuhören, im Sortieren, im gemeinsamen Schritt nach vorn. Dokumentenliebe heißt nicht nur, Papier zu ordnen – es heißt, Raum zu öffnen für Klarheit, Selbstvertrauen und ein bisschen Leichtigkeit.

Unterlagen, Papiertüte, Briefe
Regenbogen, Ordner, Unterlagen
Leichtigkeit, Zeit ist wertvoll, Magie

Der Regenbogenordner
Frau T. war bekannt für ihre Papierstapel – Briefe, Rechnungen, Zettel – alles kreuz und quer in einer Schachtel. „Ich behalte den Überblick. Irgendwie“, sagte sie oft. Doch die guten Vorsätze blieben meist nur Vorsätze.

An einem stürmischen Dienstagmorgen geschah etwas Unerwartetes: Ein schmaler, regenbogenfarbener Ordner stand plötzlich auf dem Küchentisch, ohne Etikett. Gestern war er definitiv noch nicht da gewesen.

Zögernd öffnete sie den Ordner und staunte. Ihre wichtigsten Unterlagen waren sortiert und beschriftet: Rechnungen, Arztbriefe und sogar Tante Bertas Rezept – alles übersichtlich und leicht zu finden. Auf dem Deckel klebte ein kleiner Zettel:

„Für einen Neuanfang. Jenseits des Gewöhnlichen – Dokumentenliebe.“

Seit diesem Tag hat sich etwas verändert. Frau T. sortiert ihre Post nun mit einem Lächeln. Der Regenbogenordner erinnert sie jeden Tag daran: Manchmal beginnt Ordnung mit einem kleinen Schubs – und einem Hauch von Magie.

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